Es werde Licht …


Ich bin ja kein sonderlicher Freund von Meshattachments, zumindest wenn es um primäre weibliche Geschlechtsmerkmale geht, die dargestellt werden sollen. Im SL Alltag sind Meshbrüste für mich persönlich meist schlicht untragbar, außer man legt Wert auf einen ziemlich authentischen Straßenstrich Look. Was nicht heißt, dass ich nicht bekloppt genug war, mir die neuen Fitted Mesh Boobies „Tango Delicq“ von Lolas zuzulegen. Schließlich mache ich genug Nackedeifotos, auf denen sie doch ganz gut rüber kommen.

Gestern nun hörte ich im Laufe des Tages den Grace Jones Song „La vie en rose“ und hatte dabei die Idee, eine von ihr bekannte Pose doch mal in SL nachzustellen. Gesagt, getan. Schnell Pose gebastelt (alle auf dem MP erhältlichen waren mir zu „demütig“), Mauer gerezzt, den Lumipro Hud angelegt und ne einfache Projektion gewählt, schon war das Foto im Kasten.

Doch als ich aufstand und mich in der Frontalen sah … OMFG! Standlicht! Direkt aus der Brust heraus! Was bitte schön ist das denn für ein Sch***? Ich hab ja nix dagegen, wenn man seine Weiblichkeit zur Schau trägt und mit gut präsentierten Leckerlis den werten Herren ins Auge springen möchte, aber diese gleich verblitzen? Nee, also das geht ja mal gar nicht!

Heute hab ich nochmal die Situation nachgestellt. Lolas an, die Environment Settings auf Midnight und vom Lumipro Hud den Projektor auf Medium Spot gestellt und dann dieses Beweisfoto gemacht. Allerdings muss man dazu sagen, dass sich das Leuchten nur dann zeigt, wenn sich die Nippel in einem Übergangsbereich von Licht zu Schatten hin befinden. Werden sie direkt beleuchtet, sieht man es kaum. Trotzdem ist das für mich ein nicht hinnehmbarer Bug. Liegt es nur an mir oder hat schon mal jemand von Euch davon gehört bzw. dieses „Es werde Licht!“-Wunder leibhaftig zu sehen bekommen?

In diesem Sinne, eine reichlich irritierte Charlie

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5 Minuten Terrine


… oder die Kunst, sich kurz zu fassen.

„Entschuldige die Länge des Briefes, ich hatte keine Zeit, mich kurz zu fassen.“

Dieses Goethe-Zitat (oder stammt es von Voltaire? Bin mir grad nicht sicher…) trifft bei mir genau zu. Ich schaffe es selten, mich mal richtig kurz zu fassen und die relevanten Informationen in wenige Worte zu verpacken.

Aber das ist auch das Schöne am Bloggen. Alles kann, nichts muss. Niemand ist gezwungen zu lesen, was ich so von mir gebe. Ich bin eh eine Quasselstrippe. Und irgendwie hat der Blog das noch verstärkt. Wer Chatlogs von Timi und mir sehen könnte, der würde ganz schnell erkennen, dass mein Geschreibsel mit Muss 2/3 der Unterhaltung ausmacht, während Timi sich wesentlich kürzer fasst. Keine Ahnung, ob das das typische Mann-Frau-Klischee ist … „Ein Mann, ein Wort. Eine Frau, ein Wörterbuch.“ … oder ob es an der Effizienz der Schweizer liegt *g*

Jedenfalls ging gestern nach einiger Überzeugungsarbeit und Mutmacherei meine Freundin Annabell Barzane mit ihrem Blog „5 Minuten“ an den Start und ich musste schmunzeln, als ich die „About“ Seite las:

„5 Minuten … können verdammt lang sein, wenn man im Regen auf den Bus wartet oder zu kurz für eine Pause mit Kaffee und Zigarette. 5 Minuten  kann man bei der Zubereitung einer Terrine benötigen oder zum Eierkochen………….. oder man nennt seinen Blog so.“

Ihr Ziel: Jeden Tag einen Post schreiben, der nur 5 Minuten dauert. Ein hehres Vorhaben! Ich wüsste, ich würde daran gnadenlos scheitern. An manchen Posts sitze ich schon eine Weile, weil ich versuche, die richtigen Worte zu finden und mich unmissverständlich auszudrücken. Ich bin gespannt, wie Anna das hinbekommt! Die Daumen sind gedrückt 😉

Noch eine kleine Randnotiz: Mein Nackedei-Bild auf FlickR hat die 50 Favs-Grenze durchbrochen! YAY! Jaaaaa, ich weiß, eine Strawberry Singh wäre da wohl eher enttäuscht, aber ICH freu mich!

So, nun überlass ich Euch wieder Euch selbst.

In diesem Sinne, die Charlie 🙂