Und schon wieder ein Jahr vorüber …


Sodele, das war’s also. Die nächsten 365 Tage sind rum. Morgen wird nochmal kräftig gefeiert, dann starten wir frisch und munter ins Jahr 2018.

Charlie & Cigarette

Und? Wie war Euer 2017? Ich sinniere gerade vor mich hin, während es sich draußen schon wieder anhört, als ob die Russen die Stadt erobern wollen – das wird sich wohl nie ändern, diese blöde Böllerei. Eigentlich kann ich mich nicht beklagen. Wenn ich auf das vergangene Jahr zurückschaue, war es im RL eine große Herausforderung. Viele neue Dinge im Job, die aber richtig Spaß machten und mir auch neues Selbstvertrauen gaben. Klar, es war anstrengend und langsam merke ich doch, dass ich nicht mehr die Auffassungsgabe und das Durchhaltevermögen einer 18jährigen hab, aber wie sagt man so schön? Man wächst mit seinen Aufgaben 🙂 Zumal ich mir in diesem Jahr keine Sorgen um Familienmitglieder machen musste, denn da sind alle wieder gesund und munter, gottseidank! Insofern, Daumen hoch für 2017!

SL war wieder eine andere Geschichte. Natürlich liebe ich mein virtuelles Hobby nach wie vor, sonst wäre ich nicht mehr dort. Das Bohannon hat mich gut gefordert, meine Fotos machen mir immer noch viel Spaß, auch wenn die Zeit dafür etwas weniger geworden ist. Dennoch, ich glaube, dieses Jahr war für mich verdammt lehrreich. Es hat mir sehr deutlich gezeigt, welche die wahren Freunde sind, auf die ich mich verlassen kann und für die ich selbst alles tun würde. Leider haben sich auch einige als falsche Fuffziger rausgestellt, die mich in meiner Gutmütigkeit wirklich ausnutzten. Oder die mich einfach stehen ließen, sobald sich bessere Optionen ergaben. „Der Mohr hat seine Schuldigkeit getan, der Mohr kann gehen“ … ich weiß, ich hab diesen Satz schon mal im Blog bemüht, aber leider trifft er den Nagel auf den Kopf. Selbst der Kreis derer, für die ich in den Jahren zuvor noch mein Leben gegeben hätte, hat sich reduziert. Erst vor ein paar Tagen ließen eine Freundin und ich das vergangene Jahr Revue passieren und ich sagte ihr, dass für mich 2017 das Jahr des „being left behind and let down“ war. Jawohl, zurückgelassen und im Stich gelassen.

Aber gut, ich will nicht rumheulen. Immerhin hatte ich auch den gegenteiligen Effekt. Nämlich dass sich Freundschaften, von denen ich dachte, sie seien zerrüttet, einem unerwarteten Heilungsprozess unterzogen und quasi selbst reanimierten. Eine ehemalige Kollegin pflegte stets mit einem Augenzwinkern zu sagen „In allem Schlechten liegt auch was Gutes“ und recht hat sie! Vielleicht müssen auch manche Freundschaften erst einige Härtetests bestehen, um sich als stabil und wertvoll zu erweisen. Ich bin jedenfalls für die, die mir geblieben sind und die tatsächlich die Bezeichnung Freundschaft verdienen, unendlich dankbar.

Also? Auf ins neue Jahr! Her mit neuen Herausforderungen! Ich bin bereit!

Ach, und weil mein persönliches Highlight das Coldplay Konzert im Juni war, bleibt mir gar nichts anderes übrig, als diesen Post mit einem Song der Band zu beenden, der mir sehr am Herzen liegt:

In diesem Sinne, rutscht gut, aber sicher ins neue Jahr – man liest sich 🙂

Die Charlie

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